Cannabiserträge um 35 % steigern: Die Vorteile einer Anpassung des Beleuchtungsplans

Den 12/12-Lichtzyklus neu überdenken: Kann mehr Licht den Ertrag steigern?

Beim Indoor-Anbau von Cannabis haben alle Grower zwei Ziele: maximalen Ertrag und erstklassige Qualität . Nährstoffe, Anbaumethoden und die Umgebung spielen zwar eine Rolle, doch ein Faktor wird oft übersehen : der Lichtzyklus .

Traditionell halten sich die meisten Anbauer während der Blütephase an einen 12/12-Lichtzyklus (12 Stunden Licht, 12 Stunden Dunkelheit). Neuere Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass dieser Standard möglicherweise nicht optimal ist. Tatsächlich könnte eine Verlängerung der Photoperiode über 12 Stunden hinaus den Ertrag um bis zu 35 % steigern – ohne Qualitätseinbußen.

In diesem Artikel gehen wir der Frage nach, warum die Überarbeitung Ihres Lichtplans eine der einfachsten und wirkungsvollsten Veränderungen sein kann, die Sie vornehmen können – untermauert durch wissenschaftliche Studien.


Der Standard 12/12: Tradition vs. Optimierung

Der 12/12-Zyklus galt lange als Branchenstandard, da er die natürliche Tageslänge nachahmt, die Cannabis zur Blüte anregt. Neuere Forschungsergebnisse stellen jedoch die Annahme in Frage, dass „12 Stunden Licht, 12 Stunden Dunkelheit“ die effizienteste Methode ist.

Zahlreiche Studien legen mittlerweile nahe, dass Cannabispflanzen auch unter längeren Lichtperioden die Blüte einleiten und aufrechterhalten können, was sowohl zu höheren Erträgen als auch zu mehr Biomasse führt.


Was die Wissenschaft sagt: Wichtige Erkenntnisse

1. Verlängerte Lichtzyklen können den Ertrag um 35 % steigern.
Studien haben gezeigt, dass bereits eine zusätzliche Stunde Licht (13/11 statt 12/12) den Ertrag um bis zu 35 % steigern kann. Dies ist teilweise auf die höhere tägliche Lichtmenge (DLI) zurückzuführen – die Gesamtlichtmenge, die eine Pflanze täglich erhält. Die Ertragssteigerungen waren jedoch tatsächlich größer als die alleinige Erhöhung der DLI , was darauf hindeutet, dass die Photoperiode selbst eine Rolle für die Produktivität spielt.

2. Die Qualität bleibt gleichbleibend.
Eine häufige Befürchtung ist, dass mehr Licht die Potenz oder die Terpenexpression verringern könnte. Die Forschung ergab jedoch keine signifikanten Unterschiede in der Cannabinoidzusammensetzung, dem Aroma oder dem Geschmack zwischen 12/12- und verlängerten Lichtzyklen. Der einzige Unterschied? Eine leicht verzögerte Braunfärbung der Narben und eine bernsteinfarbene Verfärbung der Trichome – die Reife dauert also etwas länger.

3. Die Blüte verzögert sich – aber es lohnt sich
Pflanzen, die unter verlängerten Photoperioden blühen, beginnen zwar langsamer zu blühen, und die sichtbare Blütenbildung verzögert sich. Der insgesamt höhere Ertrag gleicht den etwas längeren Zyklus jedoch mehr als aus, sodass sich dies für die meisten Anbauer lohnt.


Warum das für Anbauer wichtig ist

Darum könnten verlängerte Lichtzyklen bahnbrechend sein:

  • Einfach und kostengünstig – keine neue Ausrüstung, keine zusätzlichen Kosten. Stellen Sie einfach Ihren Timer ein.

  • Größere Erträge, gleiche Qualität – Höhere Produktion ohne Kompromisse bei Wirksamkeit, Geschmack oder Aroma.

  • Von der Natur inspiriert – Längere Tage ahmen das Sonnenlicht der Hochsaison nach und geben den Pflanzen so mehr Energie zur Verfügung.


Praktische Überlegungen

Bevor Sie Ihre Timer umstellen, beachten Sie bitte Folgendes:

  • Die Sorte ist entscheidend – manche Sorten reagieren besser als andere. Führen Sie zunächst Versuche durch.

  • Rechnen Sie mit leichten Verzögerungen – Die Ernte kann etwas länger dauern, dafür erhalten Sie aber eine höhere Biomasse.

  • Reifegrad überwachen – Langsamere Trichom- und Stigmaentwicklung bedeutet, dass Geduld gefragt ist.


Mammoths Empfehlung für 8-wöchige Sorten

Für schnellblühende Sorten empfehlen wir:

  • Wochen 1–4 (Blütebeginn): 13 Stunden an / 11 Stunden aus

  • Woche 5–6 (Mittlere Blüte): Übergang zu 12/12

  • Letzte 1–2 Wochen (Reifung): Falls gewünscht, kann die Temperatur auf bis zu 10/14 gesenkt werden, um einen starken Abschluss zu erzielen.

Diese Strategie steigert den Ertrag im frühen und mittleren Blühstadium und gewährleistet gleichzeitig, dass die Pflanzen rechtzeitig mit qualitativ hochwertigen Ergebnissen reifen.


Forschung, der Sie vertrauen können

Sie möchten tiefer in die Materie einsteigen? Hier sind drei wegweisende Studien, die unsere Empfehlungen geprägt haben:

Werde klüger. Werde Mammoth.

    Beispielhafte Bildschirmfotos.


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